Rechnen Sie Datenraten zwischen Bit und Byte pro Sekunde um – von kbit/s und Mbit/s zu KB/s, MB/s und Gbit/s.
Beispiel
Ein Byte hat 8 Bit, deshalb liefert eine Leitung mit 100 Mbit/s höchstens etwa 12,5 MB/s, ein Tarif mit 300 Mbit/s rund 37,5 MB/s und Gigabit etwa 125 MB/s. Ein Download, der 25 MB/s anzeigt, nutzt ungefähr 200 Mbit/s.
Berechnungsmethode
Alles läuft über Bit pro Sekunde, und Byte-Raten werden mit 8 multipliziert, um Bit-Raten zu erhalten. Die Vorsätze sind hier dezimal: 1 Mbit/s sind 1.000.000 Bit pro Sekunde und 1 MB/s sind 1.000.000 Byte pro Sekunde.
Wichtige Hinweise
Beworbene Leitungsgeschwindigkeit und tatsächliche Übertragung unterscheiden sich durch Protokoll-Overhead, WLAN-Signalqualität, ausgelastete Server, andere Geräte an derselben Leitung und die Schreibgeschwindigkeit des Ziellaufwerks. WLAN-Router zeigen häufig die Linkrate, also die maximal ausgehandelte Geschwindigkeit, nicht den tatsächlichen Durchsatz.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet Mbit/s und MB/s?
Das kleine b steht für Bit, das große B für Byte. Internettarife und Netzwerktechnik werben mit Bit pro Sekunde, während Downloadmanager und Dateikopien meist Byte pro Sekunde anzeigen. Da ein Byte 8 Bit hat, teilen Sie durch 8, um von Mbit/s auf MB/s zu kommen: Die alten 56 kbit/s der Modemzeit sind nur 7 KB/s.
Wie schätze ich eine Downloadzeit?
Teilen Sie die Dateigröße durch die Rate in passenden Einheiten. Eine Datei von 5 GB entspricht 40.000 Megabit, bei konstanten 100 Mbit/s dauert das also etwa 400 Sekunden, das sind 6 Minuten 40 Sekunden; ein Spiel mit 50 GiB braucht bei 300 Mbit/s rund 24 Minuten. Echte Übertragungen bleiben meist unter der Tarifgeschwindigkeit.
Warum zeigen manche Programme kleinere Zahlen?
Weil sie binäre Einheiten verwenden. MiB/s ist etwa 4,9 % größer als MB/s, deshalb erscheint dieselbe Übertragung mit einer etwas niedrigeren Zahl. Dieser Rechner nutzt durchgehend dezimale Vorsätze, wie es bei Netzwerkdatenraten üblich ist.